„Ohne Ziel ist jeder Schuss ein Treffer!“ Gemeinderat verhindert konkrete Zielsetzung

Obwohl das Anliegen der Initiative unisono unterstützt wird, lehnen der Stadtrat und die Mehrheit des Gemeinderates verbindliche Ziele für die Stadtentwicklung ab. Die Grünliberalen fordern mit der Initiative „Schaffe und Wohne z’Winterthur“ eine aufrichtige, messbare Politik. Eine Politik mit klaren Zielen und Taten anstelle vollblumiger Worte.

Damit hat das Volk das letzte Wort an der Urne!

zur Medienmitteilung vom 14.12.2015

 

„Schaffe und wohne z’Winterthur“ – mit über 1250 Unterschriften eingereicht

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27.1.2014 – In weniger als 3 Monaten unterzeichneten über 1250 WinterthurerInnen die Forderung, Arbeiten und Wohnen näher zusammen zu bringen.

Die aktuellen Wirtschaftsdaten sind alarmierend:

  • Die Entwicklung zur Schlafstadt schreitet fort und immer weniger WinterthurerInnen finden Arbeit in der eigenen Stadt.
  • Winterthur ist von der kantonsweit sehr positiven Entwicklung des Arbeitsmarktes abgekoppelt.

zur Medienmitteilung vom 27.1.2014

Grundlageninformationen, aktualisiert 27.1.2014

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„Schaffe und wohne z’Winterthur“ – Riesiger Sammelerfolg in den ersten 5 Wochen

3.12.2013 – Bereits 600 Unterschriten seit Anfang November. Das ist nicht nur ein Erfolgsausweis für die unermüdlichen SammlerInnen bei Wind und Wetter. Es wird auch deutlich, dass die die Themen Bevölkerungswachstum, Arbeitsplätze und Pendlerei unter den Nägeln brennen.

Sammelbogen runterladen

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Die Grünliberalen Winterthur wollen mit der Initiative erreichen, dass Wohnen und Arbeiten in Winterthur wieder näher zusammenrücken. Damit wird der schleichenden Entwicklung zur Schlafstadt entgegengewirkt. Die Grünliberalen fordern ein qualitatives Wachstum, wobei die Bevölkerung nicht mehr schneller wachsen soll als das Arbeitsangebot. Mit einem besseren Verhältnis von Arbeiten und Wohnen kann unnötige Pendlerei vermieden werden, was gleichzeitig die Verkehrsinfrastruktur entlastet und die Lebensqualität erhöht.

Die Initiative der Grünliberalen fordert eine Arbeitsplatzdichte von 70, die bis 2030 erreicht werden muss. Mit der Arbeitsplatzdichte wird das Verhältnis von Arbeitsplätzen zur Bevölkerung gemessen. Anfang der 1990er Jahre waren in Winterthur noch 65 Arbeitsplätze pro 100 Einwohner(-innen) vorhanden, heute sind es nur noch um 56 Arbeitsplätze pro 100 Einwohner(-innen). Damit landet Winterthur im Vergleich mit den grössten Städten der Schweiz lediglich auf Platz 17 und erreicht nicht einmal den kantonalen Durchschnitt von 60 Arbeitsplätzen pro 100 Einwohner(-innen).

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Der Stadtrat rechnet in seinen Planungen gegenüber 2010 mit 17‘000 zusätzlichen Einwohner(-innen) bis 2030, während es lediglich 5000 Arbeitsplätze mehr geben soll. Die Schere geht also weiter auseinander und Winterthur entwickelt sich schleichend zu einer Schlafstadt, also einem Vorort, von dem immer mehr Berufstätige wegpendeln müssen. Die Grünliberalen geben mit ihrer Initiative Gegensteuer und wollen damit auch eine demokratische Diskussion über die Art des Wachstums der Stadt.Zeitreihe_Arbeitsplatzdichte

Die Verbesserung der Arbeitsplatzdichte bringt zahlreiche Vorteile: Winterthur bleibt ein regionales Wirtschaftszentrum, die Wertschöpfung steigt ebenso wie der Steuerertrag von Unternehmen. Dank der höheren Chancen, in Winterthur eine Arbeit zu finden, entfällt für viele Berufstätige das Pendeln. Dies bringt nicht nur eine Entlastung der Verkehrsinfrastruktur, sondern für viele Winterthurer(-innen) neben finanziellen Einsparungen einen Gewinn von wertvoller Zeit.

„Schaffe und Wohne z’Winterthur“ will eine lebendige Stadt. Die Initiative stärkt Winterthur wirtschaftlich und ökologisch und bringt mehr Lebensqualität.

Hintergrundinformationen in der Medienmitteilung vom 27.9.2013.